FAQ - Häufig gestellte Fragen?

FAQ - Häufig gestellte Fragen?
Was steckt hinter der Beleuchtungsstärke Em / Emax?

Die Angaben Em = mittlere Beleuchtungsstärke und Emax = maximale Beleuchtungsstärke ergeben sich aus Labormes sungen bei 25° C mit eingebranntem Leucht mittel (Waldmann Standard) in einem geschlossenen, schwarzen Raum. Diese Werte können daher am Einsatzort aufgrund von Messtoleranzen und anderen Umgebungs bedingungen abweichen.


Wo liegt der Unterschied zwischen Dioptrie und Vergrößerungsfaktor?

Die Dioptrie (dpt) bezeichnet das Lichtbrechungsvermögen einer Linse. Der Vergrößerungsfaktor ist der Grad um den das betrachtete Objekt vergrößert wird.

Vergrößerungsfaktor (x) = Dioptrienzahl der Linse : 4 + 1

Was ist Entblendung?

Waldmann bietet Entblendungstechnologien für unterschiedliche Bedarfe. Beispielsweise Parabolraster in Kombination mit Leuchtstofflampen oder spezielle Kegelprismenblenden (CDP) für besonders blendarme LED-Beleuchtungslösungen.


Wo dürfen EPA-Leuchten eingesetzt werden?

(= Electrostatic Protect Area)

Elektrostatisch geschützter Bereich (ESD-Arbeitsplatz), in welchem elektrostatische Aufladungen durch antistatische Ausrüstung verhindert werden. Waldmann Leuchten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, dürfen in entsprechenden Bereichen verwendet werden.


Aus welchem Grund wird Einscheibensicherheitsglas (=ESG) benötigt?

Für eine hohe Stoß- und Schlagfestigkeit gelten 4 mm Glas stärke i. d. R. als Standard bei Waldmann. Das Glas hält stärkstem Spänebeschuss ohne Verkratzen stand. Falls es dennoch zum Bruch kommt, sorgt eine kleinteilige Splitterung für ein hohes Sicherheitsniveau.


Was beschreibt die Farbtemperatur?

Die Farbtemperatur, gemessen in Kelvin, steht für den Farbeindruck einer Lichtquelle.

• Warmweiß < 3.300 K

• Neutralweiß 3.300 – 5.000 K

• Tageslichtweiß / Kaltweiß > 5.000 K


Was beschreibt die Farbwiedergabe?

Der höchste Wert Ra = 100 entspricht der natürlichen Farbwiedergabe des Sonnenlichts. Schlechte Farbwiedergabe werte von Leuchtmitteln haben negative Auswirkungen auf das Kontrastsehen (z. B. bei Oberflächenprüfungen, Qualitätsprüfungen, Feinwerkarbeiten). Außerdem wirken Farben dann unnatürlich. Daher sollten bei hohen / höchsten Anforderungen an diese beiden Merkmale Leuchtmittel mit einem Wert von mindestens 80 eingesetzt werden.


Wofür steht die KSS-Resistenz?
(= Kühl-Schmiermittel-Resistenz)

Waldmann Maschinenleuchten sind für viele Kühl- und Schmiermittel in Werkzeugmaschinen auf Resistenz getestet. Aufgrund der Vielzahl am Markt befindlicher und sich ständig weiterentwickelnder KSS, kann Waldmann keine generelle Garantie für Materialbeständigkeit geben. Individuelle Resistenzprüfungen können von Waldmann angeboten werden.


Bei wie vielen Stunden liegt die LED-Lebensdauer?

Die Lebensdauer-Angabe wird i. d. R. durch zwei Werte näher bestimmt: L70 / B50. Waldmann-Leuchten erreichen bei Einhaltung der angegebenen maximalen Umgebungstemperatur eine LED-Lebensdauer von 50.000 h. Nach dieser Zeit liegt der Lichtstrom von 50 % der LEDs (B50) bei 70 % (L70) des ursprünglichen Wertes.


Wo liegt der Unterschied zwischen Leistungsaufnahme und Verbrauch des Leuchtmittels?

Die Angabe in der Einheit Watt für den Energieverbrauch des Leuchtmittels unterscheidet sich von der Leistungsaufnahme der Leuchte. Denn letztere bezieht sich auf das gesamte Leuchtensystem, d.h. einschließlich Vorschaltgerät bzw. LED-Treiber.


Was steckt hinter der Angabe Leuchtstofflampentyp T16 = T5?

T = Tube; Zahl = Durchmesser in Achtel-Zoll (T5: 5 / 8“) oder Millimeter (T16: 16 mm 5 / 8“). Dementsprechend sind die Angaben T5 und T16 identisch.


Was ist Light Forming Technologie?

Bei dieser Technologie wird die punktförmige Lichtcharakteristik von Leuchtdioden in ein äußerst homogenes Flächenlicht transformiert. Diese neuartige Waldmann-Entwicklung sorgt zudem für eine optimale Entblendung.


Was ist Ray Mixing Technologie?

Diese innovative Technologie nutzt die Totalreflexion spezieller Reflektorgehäuse. So werden alle emittierten Lichtstrahlen optimal durchmischt, wodurch punktförmige LED-Lichtquellen auf effiziente Art und Weise in ein flächiges Licht umgewandelt werden.


Welche Schutzklassen für elektrische Betriebsmittel gibt es?

SK I (Schutzleiter): Alle elektrisch leitfähigen Gehäuseteile sind mit dem geerdeten Schutzleitersystem der festen Elektroinstallation verbunden. SK II (Schutzisolierung): verstärkte oder doppelte Isolierung zwischen Netzstromkreis und Ausgangsspannung beziehungsweise Metallgehäuse. Meist kein Anschluss an den Schutzleiter. SK III (Schutzkleinspannung): Betriebsmittel der Schutzklasse III arbeiten mit Schutzkleinspannung (SELV / PELV) und benötigen im Netzbetrieb ebenfalls eine verstärkte oder doppelte Isolierung zwischen Netzstromkreisen und der Ausgangsspannung.


Was ermöglicht der Visualizer/Segmentschaltung?

Die Visualizer-Funktion erlaubt eine getrennte Schaltung von Lichtsegmenten in Szenarien. Dadurch werden strukturbetonende Effekte erzielt, durch die beispielsweise kleinste Fehler, wie etwa Risse, oder feinste Unterschiede in der Oberflächenstruktur, erkannt werden können.


Was ist eine Zusatzlinse?
(= Aufkittlinse)

Aufgeklebte Zusatzlinse, die in einem kleinen Sichtfeld auf der Lupe für eine noch stärkere Vergrößerung sorgt. Die Dioptrien der Lupe und der Zusatzlinse werden addiert.


Was ist Zhaga?

Zhaga ist ein Konsortium von Industrieunternehmen mit dem Ziel der Schnittstellen-Standardisierung von LED-Lichtmodulen.


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