» zurück

Funkmodul PULSE TALK

Gesteigertes Wohlbefinden und großes Energiesparpotenzial durch innovative Leuchtenkommunikation von Waldmann

PULSE TALK
PULSE TALK
PULSE TALK
PULSE TALK

Villingen-Schwenningen, Oktober 2012: Leuchtenhersteller Waldmann hat ein Funkmodul entwickelt, das bislang einzigartig auf dem Markt ist: PULSE TALK. Es reagiert auf An- und Abwesenheit, lässt Leuchten in Gruppen drahtlos miteinander kommunizieren und erzeugt dadurch immer ein angenehmes Beleuchtungszenario im Büro. Gleichzeitig können die Präsenzinformationen der Leuchte über das EnOcean-basierte Funkmodul an die Gebäudeautomation weitergegeben werden. Darüber lässt sich ein großes Energiesparpotenzial in der Raumautomation erschließen.


PULSE TALK vermeidet Lichtinseln

In modernen Bürostrukturen mit präsenz- und tageslichtabhängig geregelten Leuchten kommt es durch wechselnde Anwesenheitssituationen von Mitarbeitern vor, dass sogenannte Lichtinseln entstehen: Außer dem eigenen Schreibtisch ist der Rest des Büros unbeleuchtet. Erfahrungswerte des Herstellers haben gezeigt, dass dies als unangenehm empfunden wird. Daher hat Waldmann mit PULSE TALK ein nachrüstbares Funkmodul entwickelt, mit dem Leuchten untereinander kommunizieren und Präsenzinformationen austauschen können. So kreieren mehrere Leuchten als Gruppe ein Lichtszenario, das zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beiträgt.


Leuchten kommunizieren Anwesenheitsänderungen

Registriert die Leuchte einer Gruppe Präsenz, meldet sie diese Information an die restlichen Gruppen-Mitglieder. Während die sendende Leuchte beispielsweise ihr Arbeitslicht-Niveau aktiviert, schalten die anderen Leuchten der Gruppe auf ein definiertes Grundniveau. Die Gruppe reagiert ebenfalls auf Abwesenheit oder wechselnde Präsenz von Personen mit einem angepassten Beleuchtungsszenario. Lichtinseln gehören damit der Vergangenheit an.


Durchdachte Technik und einfache Inbetriebnahme

PULSE TALK zeichnet sich vor allem durch seine einfache Bedienung und Installation aus. Die Anwendung erfordert keinerlei Voraussetzungen im Gebäude, wie dies bei drahtgebundenen Systemen der Fall ist. Die Leuchten lernen sich außerdem automatisch ein und können leicht verständlich ohne Softwareanbindung zugeordnet werden.

Jedes in der Leuchte verbaute Modul kann einem von 100 möglichen Bereichen in einem Gebäude zugeordnet werden. Ein Bereich kann beispielsweise ein Stockwerk sein. Innerhalb des Bereiches kann jede Leuchte wiederum einer oder zwei Gruppen, aus je 16 zur Auswahl stehenden, zugeordnet werden. Gruppen sind beispielsweise verschiedene Arbeitszonen, die sich überschneiden können.

Eine Leuchte der Gruppe kann die Masterfunktion übernehmen und so ebenfalls die Flurbeleuchtung, die mit einem EnOcean-kompatiblen Funkaktor ausgestattet ist, ein- und ausschalten. Jede Zuordnung ist direkt am Modul ablesbar bzw. veränderbar.


Erweiterter Komfort und Energiesparmöglichkeiten

Die Präsenzinformationen der Leuchten können zudem von der Gebäudeautomation genutzt werden, um beispielsweise Heizung, Lüftung oder Sonnenschutz zonengenau zu steuern. Darüber lässt sich ein enormes Energiesparpotenzial in der Raumautomation erschließen. Etwa wenn die Heizung nur dann hochregelt wird, wenn tatsächlich eine Person anwesend ist und ansonsten auf einem niedrigeren Grundniveau läuft.

Alle Leuchten mit PULSE TALK können ebenfalls über externe Wandsender geschalten bzw. gedimmt werden. Darüber kann beispielsweise eine Putzbeleuchtung manuell aktiviert bzw. deaktiviert werden, dann ist die Präsenz- und Tageslichtsensorik inaktiv. Wird der Beleuchtungszustand nicht manuell wieder deaktiviert, schaltet die Beleuchtung automatisch nach einer Stunde ab.